Nach zwei Jahren der Reifung, nach gründlicher Vorbereitung und viel Vorfreude
war es am 22. Oktober 2004 endlich so weit. Für den Männergesangsverein
Weißbriach, die Schuhplattler Kohlröslbuam und einen 5köpfiger Fanclub
ging es los nach Kanada. Um 5 Uhr morgens fuhren wir mit Wastian Reisen vor der Gemeinde
in Richtung Flughafen Salzburg ab. Im Bus gab es (für den Fall, dass jemand Flugangst
gehabt hätte) noch einen kleinen Ermutigungstrunk von der Chefin der Fa. Wastian.
In den zwei Stunden am Flughafen Salzburg hatten alle genügend Zeit für einen
Kaffee und eine kleine Stärkung. Bereits in Salzburg standen erste, längere
Ticketsuchaktionen am Programm. Mit 15 Minuten Verspätung hoben wir um 10:15 in
Richtung Frankfurt ab. Fluggerät war eine Fokker 70 mit Namen "Stadt Innsbruck";
Reisehöhe war ca. 8000m; die Geschwindigkeit lag bei ca. 780km/h. Nach 55 Minuten setzte die
Maschine (nach einem Flug über Augsburg und Würzburg) in Frankfurt auf. Dort
konnte - zu Flughafenpreisen - ein kleines Mittagessen genossen werden.
Um 14:45 Uhr bestiegen wir dann endlich den Airbus A330 der Air-Canada für den Flug über
den großen Teich.
Zur Unterhaltung gab es Kinofilme. Für die Fensterreihen
war der Blick nach draußen aber sowieso interessanter.
Da wir ja gegen die Erddrehung
flogen, hatten wir auch den gesamten Flug über Sonne. Zunächst bot sich uns der
tolle Anblick eines gigantischen Wolkenmeers unter dem der Atlantik und Island
(11600 Meter unter uns) wegzogen. Grönland präsentierte sich uns wolkenfrei.
Nach gut neun Stunden Flugzeit landeten wir um 16:20 Uhr Ortszeit in Calgary (bei 1°C).
Die Stewardessen waren jedoch leider absolut nicht gewillt mit unseren älteren Chormitgliedern noch
auf ein kleines Getränk gehen.
Am Flughafen begrüßte uns unser Guide Gery Valtiner (ohne den wohl so
mancher in Kanada verloren gegangen wäre).
Im Bus ging es in die Innenstadt zu unserem Hotel, dem "Holiday Inn".
Auf der Fahrt ins Hotel konnten wir gleich einmal die eindrucksvolle Skyline von Calgary
bewundern. Kaum angekommen blieb auch schon eine Tasche im Bus liegen…
Am Abend durfte sich dann jeder auf eigene Faust auf die Suche nach kulinarischen
Leckerbissen machen. Durch die hilfreichen Tipps unseren Guides ergaben sich jedoch
wenig Probleme.